Der Winter 20/21 ist fast vorbei. Das Flugwetter war in diesem Winter deutschlandweit sehr bescheiden. Die Sehnsucht nach Thermikfliegen hat bei mir mittlerweile ein unerträgliches Ausmaß erreicht.
Am 25. Februar war es endlich so weit. Hochdruckeinfluss über den Alpen mit sehr schwachem Südwind ohne Föhntendenzen und einem Temperaturgradient von ca. 0,7 °C vorhergesagt. BINGO! In der Konsequenz habe ich mir diesen Tag natürlich freigenommen, um nach Garmisch-Partenkirchen zum Wank zu fahren. Wank ist einer der thermikaktivsten Berge in Deutschland und hat einen Süd-Startplatz auf 1.730 m Höhe über NN. Im Winter kann der westlich gelegene Landeplatz neben dem Friedhof auf 690 m Höhe über NN genutzt werden. Das macht eine Höhendifferenz von 1.040 m zwischen Start- und Landeplatz aus. Genug Arbeitshöhe um nach der Thermik auf dem Südhang zu suchen.
Während meiner Startvorbereitung sind zwei Gleitschirmflieger direkt vor dem Startplatz in der Luft zusammengestoßen. Der obere Pilot hing im unteren Gleitschirm fest. Beide Piloten haben daraufhin sehr schnell an Höhe verloren und man sah anfänglich überhaupt keine Reaktion der Piloten. Halb erstarrt, schauten wir vom Startplatz zu, wie die in Not geratenen Piloten abstürzten. Eine surreale Situation. Relativ spät hat der untere Pilot letztendlich seine Rettung geworfen. Gott sei Dank. Der obere Pilot wollte oder konnte nicht seine Rettung auslösen, das konnte ich nicht so genau sehen. Die Bruchlandung ist letztendlich gut ausgegangen und keiner wurde verletzt. Beide Bruchpiloten sind aus eigener Kraft ins Tal heruntergegangen. Dieser Zusammenstoß hätte auch tragisch ausgehen können.
Am 25. Februar war es endlich so weit. Hochdruckeinfluss über den Alpen mit sehr schwachem Südwind ohne Föhntendenzen und einem Temperaturgradient von ca. 0,7 °C vorhergesagt. BINGO! In der Konsequenz habe ich mir diesen Tag natürlich freigenommen, um nach Garmisch-Partenkirchen zum Wank zu fahren. Wank ist einer der thermikaktivsten Berge in Deutschland und hat einen Süd-Startplatz auf 1.730 m Höhe über NN. Im Winter kann der westlich gelegene Landeplatz neben dem Friedhof auf 690 m Höhe über NN genutzt werden. Das macht eine Höhendifferenz von 1.040 m zwischen Start- und Landeplatz aus. Genug Arbeitshöhe um nach der Thermik auf dem Südhang zu suchen.
Da coronabedingt die Bergbahnen immer noch geschlossen sind, musste diese Höhendifferenz als Vorleistung mit eigener Muskelkraft erbracht werden. Aufstieg auf der Südseite ist gerade im Winter zu bevorzugen. Bis zur einer Höhe von ca. 1.500 m über NN waren die Wanderwege schneefrei. Die Bedingungen waren schon eher frühlingshaft.
Als ich am Startplatz ankam, war der Luftraum vor dem Startplatz relativ voll. Die Thermik war zwar schon vorhanden, aber noch nicht sehr hochreichend, sodass relativ viele Piloten auf einem engen Raum wild zusammengewürfelt waren. Eigentlich wollte ich noch warten bis der Luftraum übersichtlicher wird, allerdings habe ich mich trotzdem dazu verleiten lassen, mich ebenfalls herauszuhauen. Schließlich habe ich den anstrengenden Aufstieg nur wegen der versprochenen Thermik auf mich genommen.
Während meiner Startvorbereitung sind zwei Gleitschirmflieger direkt vor dem Startplatz in der Luft zusammengestoßen. Der obere Pilot hing im unteren Gleitschirm fest. Beide Piloten haben daraufhin sehr schnell an Höhe verloren und man sah anfänglich überhaupt keine Reaktion der Piloten. Halb erstarrt, schauten wir vom Startplatz zu, wie die in Not geratenen Piloten abstürzten. Eine surreale Situation. Relativ spät hat der untere Pilot letztendlich seine Rettung geworfen. Gott sei Dank. Der obere Pilot wollte oder konnte nicht seine Rettung auslösen, das konnte ich nicht so genau sehen. Die Bruchlandung ist letztendlich gut ausgegangen und keiner wurde verletzt. Beide Bruchpiloten sind aus eigener Kraft ins Tal heruntergegangen. Dieser Zusammenstoß hätte auch tragisch ausgehen können.
Ich war nach diesen Ereignissen erstmal emotional so blockiert, dass ich mein Gleitschirm wieder zusammengerafft habe. Ich habe letztendlich abgewartet bis deutlich weniger Piloten in der Luft waren, bevor ich wieder gestartet bin. Die mentale Blockade war sogar noch anfangs in der Luft bei mir präsent. Erst nach 10 Minuten wurde ich lockerer und konnte mich auf die Thermik konzentrieren. Ich hätte von Anfang an auf mein Bauchgefühl hören/vertrauen sollen.
Der restliche Flug war einfach genial. Kleinräumige, starke und etwas bockige Thermik beim perfekten Kaiserwetter und einem grandiosen Panoramablick zur Zugspitze. Zudem konnte ich endlich meinen neuen Skytraxx 2.1 (FLARM) ausprobieren. Was will man eigentlich mehr? Na ja, vielleicht geöffnete Bahnen! 😁





