Nach dem Motto „mit so einem Visier fliege ich sicher niemals herum“ musste ich mir wieder eingestehen – sag niemals nie! Für mich wurde es Zeit, eine neue Kopfbedeckung zum Fliegen zu organisieren. Da stellte ich mir natürlich die Frage, ob ich diesmal auch einen Insektenschutz, äääh Windschutz im Gesicht benötige.
Als Brillenträger habe ich beim Fliegen immer das Problem, dass ich entweder mit meiner Brille fliege und dadurch ständig durch die Sonne geblendet werde, oder ich trage eine Skibrille und muss mit dem eingeschränkten Sichtfeld leben. Ich habe mich nie wirklich wohl in meiner teuren Skibrille gefühlt, da es zu viele Lichtreflexionen und eine schlechte Übersicht gab. Deshalb habe ich die Skibrille immer öfter zuhause gelassen. Stattdessen trage ich oft meine spezielle Sonnenbrille mit Sehstärke, aber auch das ist ein Kompromiss und nicht immer von Vorteil. Bei Flügen von über einer Stunde habe ich oft Probleme mit ausgetrockneten Augen durch Zugluft, was für viel Frust sorgt.
Ich war deshalb sehr gespannt auf die ersten Testflüge mit dem neuen Charly Vitesse und einem optionalen Visier. Die Idee war, das Visier je nach Situation im Flug flexibel zu verwenden.
Ich wurde bereits beim ersten Flug positiv überrascht, obwohl es ein paar kleine Kritikpunkte gab. Ich fliege meistens mit einer Sturmhaube, deshalb beziehen sich meine Eindrücke nur auf diese Kombination.
Ich habe den Helm bei schönstem Herbstwetter mit einer tief stehenden Sonne getestet. Das verwendete Visier hatte die mittlere Tönungsstufe (braune Farbe ohne Verspiegelung). Die Tönungsstufe reichte aus, um nicht zu stark geblendet zu werden, aber ich hätte sie für meinen Geschmack etwas dunkler wünschen können. Das Visier hatte keine unangenehmen Reflexionen und das Sichtfeld beim geschlossenen Visier war super. Die untere Kante des Visiers hat mich nicht gestört, da ich vom Motorradfahren bereits daran gewöhnt bin. Beim offenen Visier war die Scheibe im oberen Sichtfeldbereich sichtbar, aber ebenfalls nicht störend. Besonders gut hat mir beim Geländefliegen, wie zum Beispiel beim Soaren, die Möglichkeit gefallen, das verdunkelte Visier unkompliziert aufklappen zu können.
Beim Fliegen habe ich weiterhin leichte Zugluft unterhalb der Augen wahrgenommen. Durch nachträgliches herunterdrücken des Helmes auf dem Kopf, kann die Zugluft im Geradeausflug deutlich minimiert werden. Komplett zugfrei konnte ich durch keine einzige Einstellung herbeiführen. Es bleibt ja ein einfacher Jethelm. Im Kurvenflug oder beim Umsehen in der Thermik werden die Augen ungehindert angeströmt.
Von der Lautstärke habe ich im Vergleich zum alten Helm „Plusmax PlusAir“ keine merkbaren Unterschiede feststellen können. Im Vollgas hört man die Luftströmung an den beiden markanten Lufteinlässen, was fast wie ein kostenloser Turbolader-Sound klingt. Ansonsten gibt es nichts Negatives über den Helm zu sagen. Der Sitz auf dem Kopf ist durch die verstellbare Stellschraube optimal anpassbar und der Helm gehört zu den leichtesten Vertretern auf dem Markt. Die Verarbeitung war bei meinem Helm ausgezeichnet. Der Helm hat mich so sehr überzeugt, dass ich trotz einiger genannter Schwächen den Vitesse mit Visier behalten werde.
Als Brillenträger habe ich beim Fliegen immer das Problem, dass ich entweder mit meiner Brille fliege und dadurch ständig durch die Sonne geblendet werde, oder ich trage eine Skibrille und muss mit dem eingeschränkten Sichtfeld leben. Ich habe mich nie wirklich wohl in meiner teuren Skibrille gefühlt, da es zu viele Lichtreflexionen und eine schlechte Übersicht gab. Deshalb habe ich die Skibrille immer öfter zuhause gelassen. Stattdessen trage ich oft meine spezielle Sonnenbrille mit Sehstärke, aber auch das ist ein Kompromiss und nicht immer von Vorteil. Bei Flügen von über einer Stunde habe ich oft Probleme mit ausgetrockneten Augen durch Zugluft, was für viel Frust sorgt.
Ich war deshalb sehr gespannt auf die ersten Testflüge mit dem neuen Charly Vitesse und einem optionalen Visier. Die Idee war, das Visier je nach Situation im Flug flexibel zu verwenden.
Ich wurde bereits beim ersten Flug positiv überrascht, obwohl es ein paar kleine Kritikpunkte gab. Ich fliege meistens mit einer Sturmhaube, deshalb beziehen sich meine Eindrücke nur auf diese Kombination.
Ich habe den Helm bei schönstem Herbstwetter mit einer tief stehenden Sonne getestet. Das verwendete Visier hatte die mittlere Tönungsstufe (braune Farbe ohne Verspiegelung). Die Tönungsstufe reichte aus, um nicht zu stark geblendet zu werden, aber ich hätte sie für meinen Geschmack etwas dunkler wünschen können. Das Visier hatte keine unangenehmen Reflexionen und das Sichtfeld beim geschlossenen Visier war super. Die untere Kante des Visiers hat mich nicht gestört, da ich vom Motorradfahren bereits daran gewöhnt bin. Beim offenen Visier war die Scheibe im oberen Sichtfeldbereich sichtbar, aber ebenfalls nicht störend. Besonders gut hat mir beim Geländefliegen, wie zum Beispiel beim Soaren, die Möglichkeit gefallen, das verdunkelte Visier unkompliziert aufklappen zu können.
Beim Fliegen habe ich weiterhin leichte Zugluft unterhalb der Augen wahrgenommen. Durch nachträgliches herunterdrücken des Helmes auf dem Kopf, kann die Zugluft im Geradeausflug deutlich minimiert werden. Komplett zugfrei konnte ich durch keine einzige Einstellung herbeiführen. Es bleibt ja ein einfacher Jethelm. Im Kurvenflug oder beim Umsehen in der Thermik werden die Augen ungehindert angeströmt.
Von der Lautstärke habe ich im Vergleich zum alten Helm „Plusmax PlusAir“ keine merkbaren Unterschiede feststellen können. Im Vollgas hört man die Luftströmung an den beiden markanten Lufteinlässen, was fast wie ein kostenloser Turbolader-Sound klingt. Ansonsten gibt es nichts Negatives über den Helm zu sagen. Der Sitz auf dem Kopf ist durch die verstellbare Stellschraube optimal anpassbar und der Helm gehört zu den leichtesten Vertretern auf dem Markt. Die Verarbeitung war bei meinem Helm ausgezeichnet. Der Helm hat mich so sehr überzeugt, dass ich trotz einiger genannter Schwächen den Vitesse mit Visier behalten werde.
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