Flarm Versuch Nr. 3: jetzt doch ein Skytraxx?

Nach langer Überlegung und einigen Bastelprojekten habe ich mich letztendlich doch für eine fertige FLARM Lösung von Skytraxx entschieden. Wegen vielseitigen Einsatzmöglichkeiten fiel die Wahl auf das neue Skytraxx 2.1 Erfolgsmodell. Dennoch war auch diese Entscheidung an einige Kompromisse geknüpft. Erstmal musste ich mich von der All-in-one-Lösung verabschieden. Die von mir gewünschte Flexibilität würde aktuell kein einziges Gerät erfüllen. Ich wollte sowohl am Startplatz, als auch während dem Flug die Route verändern bzw. anpassen können. Also mussten die Anforderungen letztendlich auf unterschiedliche Geräte aufgeteilt werden. Ein Smartphone kann hierbei die Aufgaben der Flugplanung und der Navigation perfekt übernehmen und das Skytraxx 2.1 die grundlegenden Aufgaben des Varios. Die FANET und FLARM Funktionen werden ebenfalls von Skytraxx 2.1 übernommen. Der große Vorteil dabei ist, dass man je nach Bedarf mit minimaler oder maximaler Geräte-Konfiguration fliegen kann. Für einen Hike&Fly reicht mir nur das kleine Skytraxx 2.1 vollkommen aus. Weiterer Vorteil ist die Redundanz der IGC-Aufzeichnung, Luftraumanzeige, Höhenangabe, Thermikanzeige, Windberechnung usw. Für diese Erkenntnis habe ich relativ lange gebraucht, bin aber mit der getroffenen Entscheidung sehr zufrieden
Das Skytraxx 2.1 ist zwar grundsätzlich ein tolles Gerät, aber nicht alles wurde optimal gelöst. Der Thermikassistent muss aktuell noch manuell umgeschaltet werden. Das sollte per Update demnächst gelöst werden. Die Bluetooth-Verbindung wird aktuell nicht unterstützt, obwohl das entsprechende Modul im Gerät verbaut ist. Vielleicht wird das ja in der Zukunft noch geändert. Die Tonqualität und die Tonlautstärke empfinde ich als solala. Der Ton ist im Vergleich zu meinem alten Flymaster GPS SD und meinem Eigenbau Kobo Vario viel zu leise. Zudem ist der Ton nicht klar und irgendwie dumpf - schwer zu beschreiben - hört sich aber nicht so gut an.

Man kann zwar im Toneditor an diversen Stellschrauben den Varioton verändern, dennoch bleibt diese dumpfe Klangart weiterhin unverändert. Dafür kann man im Toneditor die eigenen Präferenzen hervorheben. Man kann zum Beispiel die Sensibilität für schwache Thermik verstärken. Genial für die schwache Thermik im Flachland.
Ansonsten gibt es zu dem kleinen Gerät nichts Negatives zu sagen. Einschalten, mit WLAN verbinden, Datenbanken bzw. Software aktualisieren und los gehts.

Für die Flugplanung und Navigation benutze ich aktuell testweise folgende Apps: Flyskyhy, XCTrack, SeeYou Navigator und LK8000. Diese Apps muss ich noch ausführlich testen, bevor ich mir ein Urteil bilden kann.

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