Die Hohe Salve ist eigentlich mein typischer Winterflugberg. Ich fliege nicht oft im Winter, aber wenn ich fliege, dann meistens an der Hohen Salve. Somit ist es tatsächlich ein Zufall, dass mein Saisonende 2022 und Saisonanfang 2023 an der Hohen Salve stattfanden. Andererseits ist der Berg mit Süd- bis Westausrichtung perfekt für diese Jahreszeiten. Nichtsdestotrotz bin ich eher selten an diesem Berg anzutreffen.
Bei der ersten Landung nach dem morgendlichen Abgleiter war die Überraschung über den Zustand der Landewiese groß. Die gesamte Landewiese war mit unzählbaren Maulwurfshügeln übersät. Das erforderte nicht nur viel Aufmerksamkeit bei der Landung, um sich nicht zu verletzen, sondern auch viel Fingerspitzengefühl, um den Schirm nicht zu stark zu verschmutzen. Bei jeder Landung war eine Präzisionsarbeit angesagt. 🤯
Aber von Anfang an. Zu meinem Bedauern war ich erneut einige Monate nicht mehr in der Luft. Nach solch langer Flugabstinenz freue ich mich sogar über normale Abgleiter. Alles ist besser als nicht zu fliegen.
Mittlerweile haben wir Mitte Februar und ein starkes Hochdruckgebiet mit 1.038 hPa schiebt sich über Europa, wodurch ein schönes Winterwetter entsteht, aber kaum Chancen auf thermische Aktivitäten bestehen. Trotzdem plante ich einen Flugtag an der Hohen Salve zu verbringen. Wieder in die Luft zu gehen, das brauchte ich nach der langen Winterpause dringend!!!
Die Entscheidung fliegen zu gehen, war trotz fehlender Thermikvorhersage absolut richtig. Gleich am Morgen konnte man aufgrund einer tiefliegenden Inversion und stärkerem Wind auf der Höhe des Startplatzes ein wenig soaren. Ab Mittag konnte man bei sehr schwachem Wind auf der Südseite (im Lee) in den thermischen Blasen etwas Höhe gewinnen und dadurch die Flugdauer ein wenig verlängern. Diese Blasen sind teilweise brachial nach oben durchmarschiert. Bei diesem starken Hochdruck - kein Wunder! Es war wieder gewöhnungsbedürftig, den Schirm schlagartig nicht mehr über sich sehen zu können. Die Frühjahresthermik kann unter anderem sehr anspruchsvoll werden und den Piloten nach der Winterpause schnell überfordern. Ein Beispiel für eine Analogie könnte man mit dem Motorradfahren im Frühling vergleichen. Man sollte sich langsam herantasten und nichts überstürzen.
Schlussendlich war an diesem Tag ein perfektes Flugwetter, um in die Flugsaison 2023 zu starten. Etwas soaren, ein wenig Thermik, viel Sonne und unterschiedliche Windbedingungen, sowie Zeit für ein paar Flugmanöver die nicht immer gut gelangen. Winterpause eben. Die Landungen waren etwas speziell. Durch die "abertausenden" Maulwurfshügel am Landeplatz musste man perfekt treffen, um sich nicht zu verletzen und vorallem den Schirm nicht im Schlamm zu versenken.
Beim Reinigen des Schirms am nächsten Tag wurde mir klar, dass ich beim letzten Punkt komplett versagt habe. War das eine Sauerei.🤪
Ich war wieder in der Luft und nur das zählt!
Bei der ersten Landung nach dem morgendlichen Abgleiter war die Überraschung über den Zustand der Landewiese groß. Die gesamte Landewiese war mit unzählbaren Maulwurfshügeln übersät. Das erforderte nicht nur viel Aufmerksamkeit bei der Landung, um sich nicht zu verletzen, sondern auch viel Fingerspitzengefühl, um den Schirm nicht zu stark zu verschmutzen. Bei jeder Landung war eine Präzisionsarbeit angesagt. 🤯
Aber von Anfang an. Zu meinem Bedauern war ich erneut einige Monate nicht mehr in der Luft. Nach solch langer Flugabstinenz freue ich mich sogar über normale Abgleiter. Alles ist besser als nicht zu fliegen.
Mittlerweile haben wir Mitte Februar und ein starkes Hochdruckgebiet mit 1.038 hPa schiebt sich über Europa, wodurch ein schönes Winterwetter entsteht, aber kaum Chancen auf thermische Aktivitäten bestehen. Trotzdem plante ich einen Flugtag an der Hohen Salve zu verbringen. Wieder in die Luft zu gehen, das brauchte ich nach der langen Winterpause dringend!!!
Die Entscheidung fliegen zu gehen, war trotz fehlender Thermikvorhersage absolut richtig. Gleich am Morgen konnte man aufgrund einer tiefliegenden Inversion und stärkerem Wind auf der Höhe des Startplatzes ein wenig soaren. Ab Mittag konnte man bei sehr schwachem Wind auf der Südseite (im Lee) in den thermischen Blasen etwas Höhe gewinnen und dadurch die Flugdauer ein wenig verlängern. Diese Blasen sind teilweise brachial nach oben durchmarschiert. Bei diesem starken Hochdruck - kein Wunder! Es war wieder gewöhnungsbedürftig, den Schirm schlagartig nicht mehr über sich sehen zu können. Die Frühjahresthermik kann unter anderem sehr anspruchsvoll werden und den Piloten nach der Winterpause schnell überfordern. Ein Beispiel für eine Analogie könnte man mit dem Motorradfahren im Frühling vergleichen. Man sollte sich langsam herantasten und nichts überstürzen.
Schlussendlich war an diesem Tag ein perfektes Flugwetter, um in die Flugsaison 2023 zu starten. Etwas soaren, ein wenig Thermik, viel Sonne und unterschiedliche Windbedingungen, sowie Zeit für ein paar Flugmanöver die nicht immer gut gelangen. Winterpause eben. Die Landungen waren etwas speziell. Durch die "abertausenden" Maulwurfshügel am Landeplatz musste man perfekt treffen, um sich nicht zu verletzen und vorallem den Schirm nicht im Schlamm zu versenken.
Beim Reinigen des Schirms am nächsten Tag wurde mir klar, dass ich beim letzten Punkt komplett versagt habe. War das eine Sauerei.🤪
Ich war wieder in der Luft und nur das zählt!




