Zum Fliegen benötigt man nicht zwingend sonniges Wetter, aber man benötigt ein gutes Flugwetter. Nur weil die Sonne scheint, sollte noch lange nicht achtlos geflogen werden. Mit einem kleinen 7 Punkte Wettercheck prüfe ich im Voraus, ob das Wetter das Potenzial zum guten Flugtag hat.
Im Fluggebiet sollte der Hochdruck größer 1015 hPa und nicht über 1020 hPa (besser bis 1018 hPa) herrschen. Höherer Luftdruck ist hinderlich für gute und großräumige Thermikentwicklung. Isobarenabstand (bei 5 hPa Abstand) sollte größer 500 km sein. Über Deutschland sollten max. 2 Isobarenlinien liegen. Über Frankreich/Spanien sind max. 3 Isobaren akzeptabel.
Link Wetterzentrale (DWD)
Ein idealer Temperaturgradient für Gleitschirmflieger liegt zwischen 0,6°C und 0,8°C pro 100m. Bei einer Thermikstärke kleiner 3 m/s ist eine geringe Turbulenz zu erwarten.
Ein Idealwert liegt unterhalb 10 km/h pro 1.000m. Die Windscherung sollte in dem fliegbaren Höhenband keine 180° betragen.
Am Startplatz kann der Bodenwind bis max. 18 km/h und Böen bis max. 24 km/h vorherrschen. Die Windrichtung sollte selbstverständlich den Startplatz frontal anströmen. Ein Seitenwind von max. 30° zur Startplatzrichtung ist erlaubt, wenn dadurch keine Leesituation am Startplatz entsteht.Der Höhenwind sollte idealerwesie unter 25 km/h liegen.
Kein Flug beim Föhn oder Bise!
Eine Gesamtbewölkung zwischen 3/8 und 4/8 ist ideal. Blauthermik geht natürlich auch. Vertikale Wolkenbildung unter 1.000 m. Die Wolkenbasis sollte min. 300 m über dem Startplatz liegen.
Zur geplanten Flugzeit sollten die Fronten, Tröge und Konvergenzlinien mindestens in 200 km Entfernung sein. Regen im Flug ist tabu!
Link Wetterzentrale (DWD)
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01. Luftdruck
Link Wetterzentrale (DWD)
02. Temperaturgradient
03. Windgradient vertikal
04. Wind
05. Föhn
06. Bewölkung
07. Fronten
Link Wetterzentrale (DWD)
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