Lange habe ich mir über einen Schirmwechsel und den anstehenden Klassenaufstieg Gedanken gemacht. Eigentlich war ich mit dem Advance Alpha 6 sehr zufrieden. Es waren nur ein paar kleine Sachen, die mich immer wieder gestört haben. Die fehlende Agilität in thermisch aktiver Luft, die teils mühsamen Talquerungen gegen den Wind und das recht große Packmaß haben den Wunsch nach etwas Neuem immer wieder aufkeimen lassen.
An die Sache bin ich so typisch ingenieurmäßig rangegangen. Vergleichstabellen mit Matrix 😵 ohne jegliche grafische Aufbereitung. Die nackten Zahlen sprechen letztendlich immer für sich. Der leichte Bergschirm Lhotse² von UP Paragliders wurde letztendlich der Schirm meiner Wahl. Ein Mid-B Schirm mit 53 Zellen bei einer ausgelegter Streckung von 5,7 und einem um ganze 1,75 kg geringerem Kappengewicht hat mich nicht nur mit nackten Zahlen betört. Dieser Schirm fliegt sich so viel anders als der Alpha6, dass mein allererster Flug nur ein verlängerter Abgleiter in PINZGAU 😳 war. Er kommuniziert im Vergleich zum Alpha6 ausschließlich über die Tragegurte. Außer die Luft kocht um einen herum, dann merkt man ein leichtes Zupfen an den Steuerleinen. Dagegen hat der Alpha6 über die Bremsen wie ein Plappermaul gesprochen und über die Tragegurte nur die scharfen Sachen an den Piloten weitergegeben. Diese Umstellung musste ich erst verstehen und mich anpassen. Verlorener potenzieller Streckenflug, aber es macht nichts. Nach Pinzgau komme ich definitiv wieder!
Die Unterschiede zwischen meinem A-Schirm und dem neuen Mid-B-Schirm sind deutlich spürbar. Das habe ich wirklich nicht erwartet. Der Trimmspeed ist im Schnitt um 2 km/h schneller. Vollbeschleunigt sind sogar um die 52 km/h drin. Der Gleitwinkel ist ebenfalls erkennbar besser. Beim Einfliegen in die Thermik stellt sich der Lhotse² kaum auf. Das ist sehr angenehm im Vergleich zum hängendem Alpha6. Der Vorlauf der Bremsleinen ist bereits nach 2 cm vorbei. Der Steuerdruck ist vergleichbar hart, nur eben ohne lästigen Vorlauf. Die Steuerbefehle werden prompt in Aktionen umgesetzt. Das Ausflaren bei der Landung ist ein Traum und bedarf ebenfalls einer Umgewöhnung. Das notwendige Abwürgen des A-Schirmes zum Schluss hatte beim Lhotse zur Folge, dass ich hochkatapultiert wurde. Ganz anders als beim A-Schirm. Ist also nichts für Grobmotoriker und muss beim Ausflaren fein dosiert werden. 🙈
Ich freue mich riesig auf die nächsten Flüge mit dem neuen Schirm. Die Flugsaison 2022 ist somit eröffnet!
An die Sache bin ich so typisch ingenieurmäßig rangegangen. Vergleichstabellen mit Matrix 😵 ohne jegliche grafische Aufbereitung. Die nackten Zahlen sprechen letztendlich immer für sich. Der leichte Bergschirm Lhotse² von UP Paragliders wurde letztendlich der Schirm meiner Wahl. Ein Mid-B Schirm mit 53 Zellen bei einer ausgelegter Streckung von 5,7 und einem um ganze 1,75 kg geringerem Kappengewicht hat mich nicht nur mit nackten Zahlen betört. Dieser Schirm fliegt sich so viel anders als der Alpha6, dass mein allererster Flug nur ein verlängerter Abgleiter in PINZGAU 😳 war. Er kommuniziert im Vergleich zum Alpha6 ausschließlich über die Tragegurte. Außer die Luft kocht um einen herum, dann merkt man ein leichtes Zupfen an den Steuerleinen. Dagegen hat der Alpha6 über die Bremsen wie ein Plappermaul gesprochen und über die Tragegurte nur die scharfen Sachen an den Piloten weitergegeben. Diese Umstellung musste ich erst verstehen und mich anpassen. Verlorener potenzieller Streckenflug, aber es macht nichts. Nach Pinzgau komme ich definitiv wieder!
Die Unterschiede zwischen meinem A-Schirm und dem neuen Mid-B-Schirm sind deutlich spürbar. Das habe ich wirklich nicht erwartet. Der Trimmspeed ist im Schnitt um 2 km/h schneller. Vollbeschleunigt sind sogar um die 52 km/h drin. Der Gleitwinkel ist ebenfalls erkennbar besser. Beim Einfliegen in die Thermik stellt sich der Lhotse² kaum auf. Das ist sehr angenehm im Vergleich zum hängendem Alpha6. Der Vorlauf der Bremsleinen ist bereits nach 2 cm vorbei. Der Steuerdruck ist vergleichbar hart, nur eben ohne lästigen Vorlauf. Die Steuerbefehle werden prompt in Aktionen umgesetzt. Das Ausflaren bei der Landung ist ein Traum und bedarf ebenfalls einer Umgewöhnung. Das notwendige Abwürgen des A-Schirmes zum Schluss hatte beim Lhotse zur Folge, dass ich hochkatapultiert wurde. Ganz anders als beim A-Schirm. Ist also nichts für Grobmotoriker und muss beim Ausflaren fein dosiert werden. 🙈
Ich freue mich riesig auf die nächsten Flüge mit dem neuen Schirm. Die Flugsaison 2022 ist somit eröffnet!